Kauft West die Gauloises?

Vorerst hat der spanisch-französische Zigarettenkonzern Altadis den Annäherungversuch des britischen Konkurrenten Imperial Tobacco zurückgewiesen. Das Kaufangebot in Höhe von 45 Euro je Aktie sei zu niedrig und entspreche nicht dem strategischen Wert des Unternehmens, teilte Altadis in einer kurzen Erklärung mit. Das berichtete am Montag das Handelsblatt.
Im Gespräch waren 45 Euro je Aktie, was Altadis insgesamt mit 11,5 Milliarden Euro bewertet hätte. Entstanden ist Altadis 1999 aus der Fusion der früheren staatlichen Tabakmonopole Frankreichs und Spaniens, Seita und Tabacalera. Die Fusion sei damals schon als Versuch bewertet worden, sich gegen eine Übernahme zu wehren. Das Unternehmen dominiert mit Marken wie „Gauloises” und „Ducados” die Märkte in Frankreich und Spanien, hat den ehemaligen marokkanischen Monopolisten übernommen. Das Unternehmen vertreibt international kubanische Zigarren der Marken „Cohiba”, die Kanzler Gerhard Schröder rauchte und „Montecristo”. Hinter den Marken „West“ und „Davidoff“ dagegen stecke Imperial Tobacco.

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