Puma auf dem Sprung nach Frankreich: der Gucci-Besitzer will den deutschen Sportartikelanbieter übernehmen

Der französische Luxus-Konzern PPR einigt sich mit Hauptaktionären über den Kauf eines Anteils von 27,4 Prozent der Puma-Aktien. PPR bietet nun 330 Euro pro Aktie.

Die deutsche Sportschuh-Raubkatze Puma könnte schon bald französisch werden. Der französische Luxusgüterkonzern PPR (Pinault-Printemps Redoute) will ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Herzogenauracher Sportartikelanbieter Puma vorlegen. Pinault-Printemps Redoute wolle über seine nahezu hundertprozentige Tochter Sapardis 330 Euro je Puma-Stückaktie in bar bieten, teilte Sapardis am Dienstag mit.

Puma hat das Übernahmeangebot begrüßt. “Der Puma-Vorstand ist einstimmig der Überzeugung, dass das Engagement von PPR den Interessen des Unternehmens dient und dass das angekündigte freiwillige Übernahmeangebot fair ist”, teilte das deutsche Unternehmen mit.

Zuvor habe sich das Unternehmen mit den Puma-Hauptaktionären Günther und Daniela Herz und ihrer Beteiligungsgesellschaft Mayfair über den Kauf ihres Anteils geeinigt. Damit habe sich PPR bereits einen Anteil von etwa 27,14 Prozent der Puma-Aktien gesichert. Puma bestätigte die Angaben. Mayfair habe seinen Puma-Anteil zu 330 Euro je Aktie an Sapardis verkauft. Der Vollzug des Vertrags zwischen Mayfair und Sapardis stehe unter dem Vorbehalt der Kartellfreigabe.

 

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