Rätsel um Absturz Saint-Exupérys gelöst

Am Morgen des 31. Juli 1944 verschwand der Flieger und Schriftsteller Saint-Exupéry während eines Aufklärungsflugs von Korsika nach Grenoble spurlos. Sein Verschwinden blieb rätselhaft. War es technisches Versagen, Selbstmord oder ein Abschuss durch deutsche Jagdflieger? Der Fund eines Fischers brachte im Jahr 1998 erstmals Licht ins Dunkel, als dieser das Armband Saint-Exupérys im Meer südöstlich von Marseille fand. Nachdem die Absturzstelle bekannt war, fand man das Flugzeugwrack, das anhand der Seriennummer identifiziert werden konnte. Ein Unterwasserarchäologe ging der Sache auf den Grund. Er telefonierte mit Hunderten von ehemaligen deutschen Jagdfliegern und wurde fündig: Horst Rippel aus Wiesbaden, Bruder des kürzlich verstorbenen Sängers Ivan Rebroff und ehemaliger ZDF-Sportreporter, gestand ihm, dass er es sei, der den Autor des „Kleinen Prinzen‟ abgeschossen habe. Er bestätigte Ort, Zeitpunkt und Flugzeugtyp; offizielle Dokumente existieren nicht mehr.

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