Drei deutsche Touristen kommen bei Unwetter in Frankreich um
In der Verdon-Schlucht sind drei deutsche Urlauber ertrunken, als sie bei einer Kanutour in eine drei Meter hohe Welle gerieten. Sie gehörten zu einer Gruppe von zehn Personen, die von einem heftigen Gewitter überrascht wurde. Die Teilnehmer der Gruppe im Alter zwischen zwanzig und vierzig Jahren stammen aus der Dortmunder Gegend. Mehr als hundert Häuser im Département Pyrénées Atlantiques mussten evakuiert werden, weil wolkenbruchartige Regenfälle die Gebäude zu überschwemmen drohten. Am Mittwochabend und Donnerstagmorgen wurde der Süden Frankreichs von heftigen Gewittern heimgesucht. Bereits am Dienstag wurden sechs Kinder während eines Fußballspiels in der Nähe von Avignon vom Blitz getroffen. Fünf von ihnen konnten das Krankenhaus nach einem kurzen Aufenthalt wieder verlassen, während sich ein schwerverletzter Junge noch in der Klinik in Marseille befindet.
