Jean-Marie Blas de Roblès erhält den Literaturpreis Prix Médicis
Gestern erhielt Jean-Marie Blas de Roblès den angesehenen Prix Médicis für seinen Roman „Là où les tigres sont chez eux“ (etwa: Dort, wo die Tiger zu Hause sind), an dem er zehn Jahr lang arbeitete. Die Hauptperson des 800 Seiten umfassenden Romans begibt sich nach Brasilien, um die Spuren des Jesuiten und Naturwissenschaftlers Kircher zu verfolgen, der dort im 17. Jahrhundert wirkte. So umspannt die Handlung die Zeit von damals bis zum aktuellen Brasilien, das der Autor aus eigener Anschauung kennt. Blas de Roblès, der ein Philosophiestudium absolvierte, lehrte in Brasilien und China.
