Größter Juwelenraub in der französischen Geschichte

Vergangenen Donnerstag drangen gegen 17.30 Uhr vier bewaffnete Männer, zwei oder drei von ihnen als Frauen verkleidet, in den luxuriösen Juwelierladen Harry Winston in Paris in der Rue de Montaigne im 8. Arrondissement ein. Während sie Angestellte und Kunden mit Pistolen und einer Granate bedrohten, räumten sie sämtliche Auslagen leer. Die vier Räuber kannten die Verhältnisse vor Ort sehr gut, da sie einige Namen von Angestellten nannten und über geheime Verstecke Bescheid wussten. Sie entwendeten Diamanten, Halsketten, Ringe, Ohrringe und Uhren im Wert von 85 Millionen Euro. Die Harry Winston-Gruppe besitzt mehrere Läden in Weltstädten und beliefert Königshäuser sowie internationale Stars. Der Pariser Laden wurde schon einmal im Oktober 2007 überfallen; damals betrug der Schaden 10 Millionen Euro. Die Spezialtruppe der Polizei, die mit der Aufklärung des Falles betraut ist, geht davon aus, dass sie es mit professionellen Schmuckdieben zu tun hat. Da die Männer mit slawischen Akzent sprachen, wird vermutet, dass sie einer Bande aus Osteuropa angehören.

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