Frankreichs Restaurants werden billiger
Im Gegenzug zur Senkung der Mehrwertsteuer haben sich die Restaurantbesitzer verspflichtet, die Preise zu senken, Personal einzustellen und Investitionen zu tätigen. Der entsprechende Vertrag wurde gestern im Wirtschaftsministerium unterzeichnet. Darin heißt es zum Beispiel konkret, dass sich die Restaurants verpflichten, den Preis von sieben Produkten um 11,8% zu senken. Ab 1. Juli gilt der neue, niedrigere Mehrwertsteuersatz von 5,5% in Restaurants. Diese Aktion kostet den Staat pro Jahr 3 Milliarden Euro. Die Finanzkrise ist in den Cafés und Restaurants deutlich zu spüren und hat zu Kündigungen geführt. Louis Le Duff von La Brioche Dorée, das 335 Restaurants mit mehr als 4000 Angestellten besitzt, verspricht im Rahmen seines Engagements, alle Arbeitsplätze zu erhalten, eventuell sogar 250 bis 300 weitere durch Neueröffnungen zu schaffen. Insgesamt soll es in Frankreich 40.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Gastgewerbe geben.
