Bei Marionnaud sollen 700 Arbeitsplätze eingespart werden
Die Parfümeriekette Marionnaud plant 700 Arbeitsplätze zu streichen, 45 davon in der Verwaltung, der Rest in den Läden, von denen aber keiner schließen soll. William Koeberlé, CEO von Marionnaud, verspricht so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten zu wollen. Da die letzten drei Jahre mit Verlusten in der Größenordnung von 25 Millionen Euro defizitär waren, will er wieder Gewinne einfahren. Seit der Übernahme durch den chinesischen Milliardär Li Ka-Shing über A.S. Watson im Jahr 2005 habe Marionnaud ständig Stellen abgebaut, urteilt die Gewerkschaft CGT. Im Februar hatte die Firmengruppe die Schließung des Pariser Geschäftes für Duty-Free-Waren, Paris Look, angekündigt, dessen Personal 125 Personen umfasst.
