Brände in Marseille und auf Korsika
Auf einem Militärübungsplatz nahe Marseille wurde am Mittwoch durch Schießübungen ein Brand ausgelöst, der sich schnell ausbreitete und die Außenbezirke von Marseille erreichte. Die verwendete Leuchtmunition ist im Süden Frankreichs für militärische Übungen nicht erlaubt. Die Armee enthob den verantwortlichen Offizier vom Dienst. Der Brand, der zeitweise 1000 Häuser bedrohte, verwüstete eine Fläche von 1300 Hektar Busch- und Waldgebiet. Die Feuerwehr setzte rund 100 Fahrzeuge und mehrere Löschflugzeuge ein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerfront erreichte teilweise eine Breite von acht Kilometern.
Im Süden Korsikas sind an drei Stellen Buschbrände ausgebrochen, die bisher 4.000 Hektar Fläche verwüstet haben. Bei den Löscharbeiten wurden fünf Feuerwehrleute leicht verletzt. Einige Häuser und fast fünfzig Autos wurden Opfer der Flammen.
