Französische Atomkraftwerke sollen länger am Netz bleiben
Die französische Behörde für atomare Sicherheit ASN (Autorité de sûreté nucléaire) hat prinzipiell zugestimmt, die Laufzeiten von 34 von insgesamt 58 Reaktoren von 30 auf 40 Jahre zu verlängern. Bevor dies realisiert wird, will die Behörde allerdings jedes einzelne Atomkraftwerk überprüfen. Das Durchschnittsalter der französischen Reaktoren beträgt 23 Jahre. Zunächst sollen die beiden ältesten Reaktoren in Tricastin bei Avignon und in Fessenheim im Elsass gründlich durchgecheckt werden. Die Überprüfung eines Atomkraftwerks verursacht Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro. Der Betreiber EDF schlägt vor, die Laufzeiten sofar auf 60 Jahre zu erhöhen.
